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Derzeit entstehen im Bereich DaF folgende Qualifikationsprojekte (Auswahl):

Mag.a Tatjana Atanasoska: Arbeits- und Unterrichtsbedingungen von schulischen DaF-LehrerInnen. Ein Vergleich zwischen Schweden, Schottland und Mazedonien

LehrerInnen sind in Schulen Rahmenbedingungen ausgesetzt, die ihr berufliches und unterrichtliches Handeln stark beeinflussen. In diesem Dissertationsprojekt sollen diese Rahmenbedingungen mit Blick auf Deutsch-als-Fremdsprache-LehrerInnen an Schulen der Sekundarstufe I und II in diesen drei (sehr unterschiedlichen) europäischen Ländern untersucht werden. Die Methode des Vergleichs wird dabei sowohl Ähnlichkeiten als auch Unterschiede deutlich konturiert hervortreten lassen.
(Dissertationsprojekt, 2016 – vorauss. 2019)

Mag.a Marlene Aufgebauer: Entwicklung und Förderung textsortenspezifischer Schreibkompetenz anhand unterschiedlicher Schreibstrategien im DaF-Unterricht der Sekundarstufe II in Italien

In diesem qualitativ ausgerichteten Dissertationsprojekt soll untersucht werden, inwiefern die Schreibkompetenz von Lernenden des Deutschen als Fremdsprache in der Sekundarstufe II durch das Bewusstmachen texttypologischer Muster und durch die Vermittlung unterschiedlicher Schreibstrategien gefördert und verbessert werden kann. Die Studie fokussiert sowohl auf Lehrende als auch auf Lernende. In einem Fortbildungsseminar sollen das Wissen und die Kompetenz von 4-6 DaF-Lehrenden in der Vermittlung von Textmusterwissen und Schreibstrategien erweitert werden, in zwei weiteren Treffen sollen der Unterricht und die neuen Methoden reflektiert werden. Parallel dazu wird die Entwicklung der Schreibkompetenz von 4-6 Lernenden anhand von Schreibaufgaben und Lautem Denken untersucht.
(Dissertationsprojekt, 2017 - vorauss. 2021)

Gayeon Choi: Korrektives Feedback im Überarbeitungsprozess wissenschaftlicher Arbeiten am Beispiel koreanischer Studierender

Aufgrund der erforderten Kompetenzen wissenschaftlicher Arbeiten ist das wissenschaftliche Schreiben besonders ausländischen Studierenden nicht leicht. Dieses Dissertationsprojekt legt den Schwerpunkt auf koreanische Studierende und auf den Überarbeitungsprozess wissenschaftlicher Arbeiten, in dem sie mithilfe des korrektiven Feedbacks sie überarbeiten. In diesem Projekt werden die Charakteristik und die Rolle des korrektiven Feedbacks von "Dritten" - die weder Peers noch Lehrer sind - untersucht und beobachtet, wie es von den Schreibenden bzw. koreanischen Studierenden rezeptiert wird.

Marta Dawidowicz MA M.A.: Lernförderliche Aspekte einer virtuellen DaF-LehrerInnenfortbildung auf Grundlage kollegialer und videobasierter Kooperation

Die qualitativ ausgerichtete Studie fokussiert auf die Lernfortschritte und ihren Zusammenhang zu Fortbildungskomponenten von vier DaF-LehrerInnen unterschiedlicher Kontinente. Dazu werden richtungsweisende Befragungsdaten mit Daten der Gesprächsinteraktion über eigene Unterrichtsvideos aus einer internetbasierten Fortbildung (vgl. Dawidowicz/Schramm 2016) trianguliert. (Dissertationsprojekt, 2015 – vorauss. 2018)

Mag.a Martina Kienberger: Das Potenzial des potenziellen Wortschatzes nutzen. Untersuchungen zu Erschließungsstrategien in der Wortschatzaneignung spanischer DaF-Studierender und Möglichkeiten zu deren Förderung

Ziel dieses Dissertationsprojektes ist es, Bekanntheit und Einsatz von Strategien zur Erschließung unbekannter Wörter oder Wortgruppen in schriftlichen Texten unter DaF-Studierenden an spanischen Universitäten zu untersuchen sowie Möglichkeiten zur Förderung kompetenten Strategiengebrauchs festzustellen.
Dafür wird in der ersten Forschungsphase 2017/18 eine Online-Befragung unter DaF-Studierenden zur Erhebung des wahrgenommenen Strategieneinsatzes durchgeführt, begleitend werden zudem die Lehrenden befragt.
Ausgehend von den Ergebnissen dieser Studie fällt der Forschungsschwerpunkt in der zweiten Phase ab 2018/19 auf die Erhebung des tatsächlichen Strategiengebrauchs durch introspektive Methoden oder die Untersuchung von Strategientraining in einem experimentellen Design.

Mag. Matthias Prikoszovits: Südeuropäische DaF-Hochschulcurricula und ihre Berufsbezogenheit vor und nach Krisenausbruch 2008 - Untersuchungen an Lehrplänen aus Italien und Spanien

Das Dissertationsprojekt vereint in einem universitären Kontext die aktuelle DaF-relevante Curriculumforschung mit der in den 1990er Jahren begonnenen Forschung zum berufsbezogenen Lehren und Lernen von Deutsch als Fremdsprache. In der Arbeit wird das Ziel verfolgt, mittels eines qualitativ orientierten Untersuchungsverfahrens festzustellen, ob und wie signifikant sich curriculare Veränderungen - in diesem konkreten Fall die forcierte curriculare Berufsbezogenheit betreffende Veränderungen - durch einschneidende nicht-fachimmanente Ereignisse wie die 2008 ausgebrochene Wirtschaftskrise, die den südeuropäischen Raum mit besonderer Härte getroffen hat, in universitären Lehrplänen für den DaF-Unterricht ergeben.
(Dissertationsprojekt, 2015 - vorauss. 2018)

Dr.inAnke Sennema: Phonotaktik im Erwerb von Deutsch als Fremdsprache

Aus phonetisch-phonologischer Sicht wird der Erwerb von Konsonantenclustern im Deutschen als Fremdsprache bei Lernenden unterschiedlicher Erstsprachen untersucht. Welche Realisierungsphänomene, wie z.B. Elision, Assimilationsvorgänge, Reduktionen u.Ä., treten auf und wie lassen diese sich sprachtypologisch und durch theoretische Konzepte aus der Phonologie begründen? 
(Habilitationsprojekt, 2015 – vorauss. 2020)

 

 

Fachbereich Deutsch als
Fremd- und Zweitsprache
Institut für Germanistik
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